Am Samstag führte die dritte Partie der Saison unsere Männer nach Radeburg, zu deren zweiter Vertretung. Letzte Woche hatte man gegen die Mitaufsteiger aus Ruppendorf und Dippoldiswalde gewinnen können, allerdings waren die Vorzeichen dort andere. Die Radeburger wurden letzte Saison Dritter und die Favoritenrolle war so klar verteilt.
Traditionell wusste man, dass in Radeburg mit wenig Ball am Harz gespielt wird. So war es auch am heutigen Tag. Vorweg muss man sagen, dass in dieser Aufstellung wie die Mannschaften heute antraten, wahrscheinlich immer eine Niederlage zu Buche gestanden hätte. Allerdings ist die Höhe selbiger durchaus auch auf Probleme mit dem Spielgerät zurück zu führen. Im Regelfall durchaus gefährliche Würfe um den Abwehrspieler herum, wurden durch den stark klebenden runden Freund fast gefährlich für die heimische Auswechselbank. Die Richtung der Partie war nach spätestens zehn Minuten völlig klar. Auch die Torhüter, welche in den ersten beiden Spielen zu gefallen wussten, bekamen keinen Zugriff auf dieses Spiel. Durch die äußerst hohe Fehlerquote im Angriff lud man die Radburger natürlich zum schnellen Umschaltspiel ein und dieses nutzten sie konsequent. In der ersten Halbzeit hatte es schon 20 Mal im eigenen Kasten geklingelt. Selbst hatten es die HCS’ler dürftige 5 Mal an die Anzeigentafel geschafft.
Nach der Pause startete man mit dem klaren Willen es besser zu machen. Dies gelang auch durchaus ordentlich. Allen voran Sandro Lietze zeigte, was mit viel Fleiß und Willen möglich ist. Als Quereinsteiger vor ca. zwei Jahren dazu gekommen, zeigte er in der zweiten Halbzeit auf der ungewohnten Rückraum-Links Position ein beherztes Spiel und war am Ende fünf Mal erfolgreich. Adrian Schütze kann ähnliches bescheinigt werden. Auch er war heute für sein Team zweimal erfolgreich. Aber für Quereinsteiger ist es natürlich noch viel schwieriger, mit einem so klebrigen Spielgerät umzugehen. Dennoch zeigte man nach dem Seitenwechsel, dass man auch schon etwas mit Handball am Hut hat. Daniel Gun verlor aufgrund schon genannter Faktoren Haut an seiner Wurfhand und Dominic Böhme nahm als Andenken Teile der Auswechselbank an seiner Hand klebend mit vom Parkett. Auf eben dieser Bank hatte er Platz nehmen müssen, nachdem der Schiedsrichter mit seinen Verbesserungsvorschlägen nicht einverstanden war. Leider fand man erst nach der Halbzeit Zugriff auf Spiel, Ball und Gegner. Das Ergebnis hätte sicherlich deutlich freundlicher ausfallen können, wenn dies von Beginn an gelungen wäre.
Nächste Woche kommt es wieder zu einem hoffentlich eher ausgeglichenem Duell, wenn die SG Weixdorf in Neustadt gastiert. Anwurf ist Sonntag 14 Uhr im Sportforum.
