Versöhnlicher Jahresabschluss-Sieg gegen Weinböhla

Am Samstag ging es für die Männer zum letzten Mal um Punkte. Erfreulich war dabei zu vermelden, dass Sven Geißler nach genau einem Jahr Verletzung wieder mit am Start war. 
 
Von den ersten vier Toren gingen auch gleich drei auf das Konto des Comebackers. Blöd war nur, dass man in bereits 0:3 und 2:6 hinten gelegen hatte, bevor die Defensive langsam Zugriff auf die Männer aus Weinböhla bekam. Dies half ihrem Torhüter auch, in die Partie zu kommen. Danach knabberten die HCS’ler wie ein Hamster den Vorsprung der Gäste ab. In der 18. Spielminute konnten die Gastgeber durch ein Tor von Sandro Lietze erstmals in Führung gehen. Generell bissen sich die Männer super in die Partie und kamen teilweise mit ungewohnten Positionen zurecht. Dominik Cesca z.B. steuerte von der rechten Rückraumposition drei Treffer bei. Leider musste man trotzt aller positiver Ansätze mit einem hauchdünnen Rückstand von 12:13 die Seiten wechseln. 
 
In die zweite Hälfte startete man auf jeden Fall deutlich besser, als in die erste. Denn man konnte wieder in Führung gehen, als Leon Rennert das 14:13 erzielte. Leider sollte es für ca. 20 Minuten die letzte Führung bleiben. Aber auch wenn die Weinböhlaer die Oberhand zurück gewinnen konnten, ließen sich die Jungs nicht abschütteln und blieben immer wieder in Schlagdistanz. Die Abwehr und Torhüter waren gut im Spiel, aber acht Minuten vor Schluss schien alles zu werden wie es meistens war. Im Heimspiel toll gekämpft, aber knapp verloren. Doch als es 20:22 stand, ging ein weiterer Ruck durch die Mannschaft, welcher eine bärenstarke Schlussphase einläuten sollte. Daniel Gun sorgte mit einem Doppelpack für das 22:22 und die erneute Führung einen Ballgewinn später. Aber weiter absetzten klappte zwei Minuten lang nicht, aber da die Weinböhlaer meist am Schlussmann scheiterten hielt die knappe Führung. Doch eine Minute 20 Sekunden  vor Ende nagelte Nico Mahler ein Ding in die Kiste, welches der Torhüter wahrscheinlich nur gehört hat und am Ende froh war, dieses Geschoss nicht abbekommen zu haben. Trotzdem war das Spiel noch nicht durch. Nach der letzten Auszeit gingen die Gäste auf einen Ballgewinn und deckten offen. Ein Pass auf Sven Geißler und der machte seine Rückkehr perfekt und mit dem 25:23 den Deckel drauf.
 
Man muss sagen, dass diese Leistung und Einstellung heute dafür sorgen, dass man alles schaffen kann. Man musste Toni Thieme, Stefan Karsch, Jens Szakolczai und Nick Knoden ersetzen. Dies gelang über grandiosen Kampf, Emotionen und Siegeswillen. Das sollte der Maßstab sein für die nächste Saison. Allen Fans und Sympathisanten unserer Männer wünschen wir einen schönen Sommer.