Der Bock ist umgestoßen - Männer erkämpfen zwei Punkte gegen Weixdorf

Am Sonntag startete für die Männer die Rückrunde. Gegner war die SG Weixdorf, gegen die man in der letzten Saison zu Hause verloren hatte. Die Probleme gingen erneut schon vor dem Anpfiff los, denn Stefan Karsch meldete sich krank und auch Jens Szakolczai musste mit Rückenproblemen passen. David Wustmann war ebenfalls nicht mit dabei.
 
Das Spiel begann und die Anfangsphase wurde diesmal nicht verschlafen, wie es beim letzten Heimspiel der Fall gewesen war. Zwar konnte man anfangs nicht in Führung gehen, doch der Abstand wurde auch nicht höher als ein Tor. So nutzte Daniel Gun eine Unaufmerksamkeit zur ersten Führung. (4:3)
Die Abwehr stand die gesamte erste Halbzeit sehr stabil. Acht Gegentore sollten dabei als Beweis genügen. Da man im Angriff immer besser ins Spiel fand, gelang es immer wieder in gefährliche Wurfsituationen zu kommen und diese auch zu nutzen. Mit einer Führung von 14:8 ging es in die Pause.
 
Nach dem Seitenwechsel stockte der Angriffsmotor bei den Hausherren bedenklich und drohte völlig abzusterben. Nach zwölf Minuten war Sven Geißler gezwungen die erste Auszeit zu nehmen, da erst vier Tore erzielt wurden, aber bereits 8 Gegentore zu Buche standen. In Selbiger schien man das Starterkabel für den Motor gefunden zu haben, denn in der Folge beteiligte man sich wieder aktiver an der Ergebnisgestaltung auf der Anzeigetafel. Bis zehn Minuten vor Ende konnten die Weixdorfer noch auf Distanz gehalten werden. Doch in Minute 54 gelang den Gästen dann der erste Ausgleich seit dem 3:3. Dies veranlasste zur neuerlichen Auszeit. Wieder auf der Platte setzte Toni Thieme sich stark durch und traf zum umjubelten 24:23. Es kam noch besser, denn in der Defensive wurde der Ball gewonnen und vorn nahm der angeschlagene Nico Mahler sich ein Herz und netzte ein. Die letzten drei Minuten schaffte man es mit Glück und Geschick ein Tor Vorsprung über die Zeit zu retten und die Spieler konnten sich jubelnd in den Armen liegen. 
 
Alles in allem lässt sich sagen, dass man sich endlich auch für die letzten Wochen, in denen man meist ordentliche Spiele machte, belohnen konnte. Jetzt heißt es Wunden lecken. Am 11.1. sollte dann mit Rückenwind bei den Sportfreunden Dresden angetreten werden. Hoffentlich hat sich bis dahin das Lazarett wieder etwas gelichtet. Die Männer wünschen ihren treuen Zuschauern fröhliche Weihnachten und einen guten Rutsch.