Nach 14-tägiger Ferienpause waren die Damen am Sonntag, den 01. März, zu Gast beim HSV 1923 Pulsnitz. Das Hinspiel in heimischer Halle mündete damals nach hartem Kampf sehr unglücklich in einer knappen Niederlage. Nach dem letzten herausragenden Sieg gegen die Damen aus Meißen, war man der Meinung, auf dieser Welle weiter reiten zu können und die Fehler aus der ersten Partie gegen die Pfefferkuchen-Städterinnen wettzumachen.
Leider schlug das Vorhaben bereits zu Beginn ins völlige Gegenteil um, man ließ unzählige einfache Chancen liegen, warf die Torhüterin berühmt und belohnte sich nicht für gute Aktionen.
Während die Abwehr hätte schlechter sein können, gelang vorn nur sehr wenig. So servierte man den Gastgeberinnen ihre Tormöglichkeiten auf dem Silbertablett und lief lange einer 6/7-Tore-Differenz hinterher. Auch die verbale Pausenbackpfeife konnte am weiteren Spielgeschehen nicht allzu viel ändern. Zwar gelang es den Gästen aus Neustadt immer mal wieder auf 4 Treffer heranzukommen, dabei blieb es allerdings. Trotz gut erkämpfter Bälle und ebenso nett anzusehender Pässe, konnte man nur die wenigsten Angriffe erfolgreich umsetzen.
Die Hoffnung darauf, dass irgendwann endlich der nötige Funke überspringt, schwand allmählich mit dem Verstreichen der letzten Spielminuten, sodass man sich am Ende erneut geschlagen geben musste. Hätte man die stellenweise sehr einfachen Möglichkeiten genutzt und vor allem auch die Strafwürfe erfolgreich verwandeln können, so würde das Ergebnis wohl ganz anders aussehen.
Trotz der großen Frustration über diesen glanzlosen Auftritt sollten nun zügig die Wunden geleckt und sich auf die verbleibenden Partien konzentriert werden.
Am Samstag, den 07. März, ist man zu Gast beim derzeit ungeschlagenen SSV Heidenau. Ziel soll es sein, ein ansehnliches Spiel zu liefern und die Gastgeberinnen ordentlich zu ärgern.
Für den HCS spielten:
F. Grünberger (Tor), J. Schöne (Tor), S. Schmidt (3), L. Schattner, N. Große (9/2), S. Jankowski, E. Kreisch (1), F. Ullmann, L. Mosig (1), F. Storm (5), S. Lange, L.M. Müller (3/1)
