Zum letzten Auswärtsspiel der Saison trat man personell gut aufgestellt an. Man konnte zwölf Feldspieler und zwei Torhüter aufbieten, was bis zur letzten Spielzeit das Protokoll komplett gefüllt hätte. Aber nun sind 16 Spieler erlaubt.

Die Gastgeber gingen mit ihrem ersten Angriff in Front. Das 1:0 war allerdings die erste und letzte Führung der Gastgeber, denn ab diesem Moment nahmen die Männer aus Neustadt und Sebnitz das Heft des Handelns in die Hand und steckten es auch gleich in ihren Ranzen, sodass die Hausherren gar nicht mehr herankamen. Denn ab dem 5:6 ruckten die HCS – Männer erstmals deutlich an und führten nach 17 Minuten mit 7:14. Leider schlichen sich ein paar Ungenauigkeiten in das Spiel der Gäste ein, was einen noch deutlicheren Vorsprung verhinderte. Dies lag einerseits an mangelnder Chancenausbeute und zum Anderen daran, dass man bereits erkämpfte Bälle irgendwie nicht selber zum Torerfolg nutzen konnte. Stattdessen präsentierte man den Heidenauern das Spielgerät freundlich zum Gegenangriff. Also wenn man den HCS’lern etwas vorwerfen möchte, dann den Fakt, dass das Spielprotokoll zur Pause lediglich sechs Tore Vorsprung auswies.

Nach dem Beginn der zweiten Halbzeit hielt man den Vorsprung konstant und machte nach 36 Minuten Tor Nummer 22. Doch was dann folgte war eine wahre Torflaute der Gäste. Das gegnerische Gehäuse war plötzlich wie vernagelt. Alle Abschlüsse landeten am gegnerischen Torwart oder es kam nicht erst zum Torwurf. Zum Glück wussten die Gastgeber damit auch nicht wirklich viel anzufangen. Nach endlosen sieben bis acht Minuten erlöste Daniel Gun den HCS und netzte zum 18:23 ein. Dieses Tor läutete noch einmal eine starke Phase ein. Denn auf einmal ging die Gegenstoßmaschine Stefan Karsch in den Beast-Modus und machte mit sieben (!!!) Toren in neun Minuten endgültig den Deckel auf diese Partie. Die letzten fünf Minuten plätscherten dann aus. Das finale Ergebnis lautete dann 24:34.

Zusammenfassend muss man sagen, dass am Ende ein souveräner Auswärtssieg steht. Das deutliche Ergebnis täuscht aber etwas darüber hinweg, dass in der zweiten Halbzeit auch Phasen dabei waren, welche das Spiel hätten kippen lassen können. Aus diesen konnte sich die Mannschaft aber super befreien und sicher gewinnen.

Nun sind noch zwei Begegnungen zu spielen, welche gewonnen werden müssen, um am Ende den Staffelsieg wirklich möglich zu machen. Die nächsten beiden Endspiele werden vor heimischen Zuschauern ausgetragen. Am 22.3. geht es gegen die dritte Vertretung der SG Kurort Hartha.

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