Männer scheitern an katastrophaler Wurfausbeute

Am Sonntag hatten die Männer des HCS die dritte Vertretung des ESV aus Dresden zu Gast. Zahlenmäßig gut besetzt, startete man motiviert ins Spiel, um wieder einmal doppelt zu punkten.
 
Leider geriet man ziemlich schnell etwas ins Hintertreffen, da von Anfang an der Angriff die nötige Effektivität vermissen ließ. Aus dem Spiel heraus stand die Abwehr eigentlich gut, denn elf Gegentore in einer Halbzeit sind eigentlich ein ordentliches Ergebnis. Aber nur deren neun selbst zu erzielen ist natürlich deutlich zu wenig. Die Chancen für eine erheblich höhere Ausbeute waren da. Zum Leidwesen der Hausherren blieben sie, wie bereits weiter oben beschrieben, katastrophal oft ungenutzt.
In Halbzeit zwei handelte man sich erst einmal einen höheren Rückstand ein. Ein 12:17 nach 39 Minuten spricht dabei eine brutal deutliche Sprache. Doch man konnte sich wieder berappeln und auf 17:19 verkürzen. Doch irgendwie dachte man wohl, dass das mit den fünf Toren Rückstand eine super Idee wäre und so ließ man die Dresdner wieder auf 18:23 davonziehen. Aufgeben wollten die Hausherren aber dann nun auch nicht und kämpften sich auf 21:23 heran. Was nun folgte war symptomatisch für die gesamten 60 Minuten. Offensiv vergab man die Chance auf Tor Nummer 22 und damit auf den direkten Anschluss und die Gäste konnten den Sack endgültig zubinden. 
 
Es heißt jetzt die Köpfe hochnehmen und nächste Woche wieder für die zwei Punkte kämpfen, wenn es gegen die TSV Bärenstein, erneut in heimischer Halle, zur Sache geht.