Am vergangenen Sonntag hieß es erstmalig für diese Saison „Derby-Time“ für die Neustädterinnen. Mit dem derzeit verlustpunktfreien und damit die Tabellenspitze anführenden SSV Heidenau stand den Damen ein schon jahrelang bekannter Gegner gegenüber. Aufgrund der derzeitigen Tabellensituation beider Teams sowie der eigenen personellen Charge war von vornherein klar, dass es sich um eine herausfordernde Partie handeln wird.
Der Beginn ebendieser gestaltete sich alles andere als erhofft, es dauerte beinahe 12 Minuten, ehe den Gastgeberinnen der erste Treffer gelang. Nach besagtem anfänglichen Nervenkitzel konnte man sich zunächst etwas stabilisieren, brachte wie gewünscht die gegnerische Abwehr zunehmend in Bewegung und platzierte die Bälle genauer. Vereinzelte Ballgewinne in der Defensive nutzte man jetzt durchdachter und hielt die Tordifferenz somit auf akzeptabler Höhe.
In der 33. Spielminute schaffte man es sogar zum 12:12 auszugleichen, doch leider gelang es den Damen vom HCS nicht, daran anzuknüpfen und überließ den Heidenauerinnen immer wieder zu viele einfache Chancen, die Tordifferenz erneut zu ihren Gunsten auszubauen. Von da an taten sich die Neustädterinnen besonders schwer, vor allem im Angriff fehlten die Ideen und der nötige Wille, sich mit allen Mitteln erfolgreich durchzusetzen. Das führte zu zahlreichen Ballverlusten, welche die Gäste natürlich dankend annahmen und mit teils mehreren Gegentoren in Folge bestraften.
Am Ende musste man sich mit einem viel zu hohen 20:29 geschlagen geben. Wie sich in der Hälfte der Partie zeigte, hätte man es den Gästen deutlich schwerer machen können und müssen. Trotz allem Frust über diesen Ausgang, muss man jetzt wieder einen Haken dahinter setzen und sich auf die weiteren Ansetzungen fokussieren.
Am kommenden Samstag ist man zu Gast bei den Damen des HSV Weinböhla. Hier sollte man dringend wieder alle Kraft und Konzentration beisammen nehmen, um auch die Haben-Seite wieder etwas aufzuhübschen.
Für den HCS spielten:
F. Grünberger (Tor), L. Röllig (Tor), M. Leiser (3), N. Große (7), E. Kreisch, S. Jankowski, S. Leiser (1), R. Cembranos Bruzon (5), L. Mosig, F. Storm (3), S. Lange, L.M. Müller (1)
