Männer können sich wieder nicht belohnen

Am Sonntag stand für die Männermannschaft das Duell mit dem Spitzenreiter aus Dresden Bühlau an. Bereits im letzten Heimspiel hatte man gezeigt, dass es möglich ist gegen die Mannschaften aus der oberen Tabellenregion enge Spiele zu liefern und gegebenenfalls etwas mitzunehmen.
 
Leider wurde die Anfangsphase der Partie völlig verschlafen. In der Defensive kam man überhaupt nicht in die Zweikämpfe hinein und war demzufolge oft nicht in der Lage, den gegnerischen Angriff zu stoppen. Dies gipfelte in der 6 Tore-Führung für die Gäste, welche nach 14 Minuten auf der Anzeigetafel stand. Dieser Zwischenstand veranlasste Mirko Menze zum ersten Time-Out. Das zeigte durchaus Wirkung, denn langsam fingen sich die Mannen des HCS.
Bis zur Halbzeit gelang es den Gastgebern den Vorsprung wieder auf drei Tore zu schrumpfen. Nach der Pause schafften es die HCS-Akteure relativ schnell auf 2 Tore heran zu kommen, doch leider blieb dieser Abstand erst einmal wie eingefroren an der Anzeigetafel kleben. Über 15 Minuten antworteten die Spieler der Heimmannschaft mit einem eigenen Treffer auf die 3 Tore Führung der Gäste. In dieser Zeit erzielte man allerdings auch schon Ballgewinne und hätte schon deutlich eher den Vorsprung auf ein Tor bringen, vielleicht sogar ausgleichen können. Doch leider fehlte im entscheidenden Moment die Kaltschnäuzigkeit, um den Ball im Tor unterzubringen. Selbige zeigte aber heute Toni Thieme, welcher den gegnerischen Torhüter immer wieder ausgucken konnte und gemeinsam mit Nick Knoden und David Wustmann mit 5 Toren erfolgreichster Werfer war. Der Bann brach in der 53. Minute als Dominik Thieme den Ausgleich klar machte und die Hoffnung endlich zurück brachte. Leider folgte die kalte Dusche und man lag drei Minuten vor Ende wieder vier Tore hinten. Aber die Jungs kämpften weiter und waren 45 Sekunden vor Ende wieder dran. Leider wurde im letzten Angriff der Ball nicht erfolgreich verwandelt und man musste letztlich eine bittere 29:31 Niederlage hinnehmen.
 
Leider scheiterte man einmal mehr an der Wurfeffektivität und konnte sich für einen tollen Kampf nicht belohnen. Nächste Woche Sonntag geht es gegen die Dritte aus Weinböhla. Gespielt wird am Sonntag um 16:30 Uhr in Priestewitz.